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Alejandra – Ich bin weiter!

Ihre Begeisterungsfähigkeit ist lateinamerikanisch. „Ich bin immer beschäftigt!“, ruft Alejandra lachend und es klingt, als ob es nichts gäbe, was sie glücklicher machen könnte. Sie hat schon mehrere Leben hinter sich: als Schülerin und Kunststudentin im inflationsgeschüttelten Argentinien, als Migrantin im Berliner Wedding der 90er Jahre, als Mutter zweier Töchter und Mitinhaberin einer Bäckerei auf

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Andreas: „Ich will keinen anderen Job mehr machen!“

Andreas, 42, Patientenservice Andreas´ „3K“: Katheder, Krankenschwestern, Kardiologen. Der alleinerziehende Vater arbeitet in der Charité. Er bestellt Material, bestückt die Räume mit Material und ist „die gute Seele“ der Untersuchungseinheit. „Wenn was ist – Andreas fragen“: er ist einer, der anpackt und zuhört. Hätte er sich früher vorstellen können, dass er mal in einem Krankenhaus

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Mona „Vor allem unabhängig sein“

Mona, 25, CEO    Was machst Du beruflich? Ich bin CEO für mein Start-Up-Unternehmen, welches ich erst vor ein paar Monaten gegründet habe. Ich berate Kunden über die Maschinen die ich vertreibe. Genau gesagt, verkaufe ich Wasserfilteranlagen für die Industrie international. Was war auf Deinem Weg schwer und warum? Ich und meine drei Geschwister sind

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Lydia: „I am more than proud!“

Lydia, 30, Kundenservice Lydias Familie ist über die ganze Welt verstreut: Amerika, Afrika, Frankreich, Asien. Sie spricht fließend englisch und deutsch, arbeitet, seit sie 18 ist. Sie hat zwei Kinder, war alleinerziehend, hat 10 Jahre Berufserfahrung in verschiedenen Branchen, eine Ausbildung als Luftverkehrskauffrau – und sie ist zweimal zwischen Europa und Afrika hin- und hergezogen.

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Jenna „Lasst euch nicht unterkriegen!“

Jenna, 24, in Zweitausbildung   Was machst Du beruflich? Ich bin in meiner Zweitausbildung fast fertig. Was war auf Deinem Weg schwer und warum? Ich musste erst eine Zweitausbildung machen, weil meine erste private nach einem bösen Schicksalsschlag nicht finanziert werden konnte. Seitdem kämpfe ich täglich an mehreren Fronten gleichzeitig. Jobcenter, Ausbildung, Erziehung von meinem

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Katrin – Man kann es schaffen!

Katrin ist eine Frau mit bald drei Ausbildungen, etlichen Weiterbildungen, einem Ehrenamt und vier Kindern zwischen 4 und 19 Jahren. Leise erzählt sie, wie der erste Berufswunsch an der Abiturplatzvergabe in der DDR scheiterte. Sie wollte Lehrerin werden, für Mathe und Physik. Stattdessen wurde sie Hotelfachfrau. 25 Jahre ist das jetzt her. Seit gut einem

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Rabia: „Cocuklarɪma örnek oldum!“

Ich bin meinen Kindern ein Vorbild! Rabia hanim, 38, Hilfsköchin   Rabia ist mehrsprachig, berufstätige Mutter, sehr lebhaft und quasselt drauflos wie ein Wasserfall. Ihr ältester Sohn steht kurz vor dem Abi, der kleinere interessiert sich für Naturwissenschaften und Sport.  „Ich habe mich schon früh daran gewöhnt, dass zu Hause sitzen Faulheit bedeutet“, sagt die

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Kai „Weiterbildung, egal was.“

Kai, 45, Eventschuhputzer Was machst Du beruflich?Jetzt seit ca. 2 Jahren bin ich gewerblich als „Eventschuhputzer“ unterwegs. So bin ich bei verschiedenen Veranstaltungen mit meinem originalen Schuhputzstuhl dabei und mit meiner der Hotellerie ähnlichen Garderobe so eine Art Eye-catcher. Was auf Deinem Weg war schwer und warum?2010 hatte ich mit einem Mal fast alles verloren